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Pressemitteilung


Private Hochschulen rücken ins Zentrum der Aufmerksamkeit

  • Doppelte Abiturjahrgänge strömen an die Hochschulen und Universitäten

  • Aussetzung der Wehrpflicht verschärft Lage dramatisch

  • Bis 2020 fehlen 1 Million Studienplätze in Deutschland

  • Private Hochschulen haben seit 2006 ihre Studentenzahl fast verdoppelt

Berlin (4. November 2010) – Überfüllte Hörsäle, Wartelisten für Klausurtermine und Schlangen vor Professorenzimmern kennzeichnen schon heute die Lage an Deutschlands staatlichen Hochschulen und Universitäten. Doch die Situation wird sich noch weiter verschärfen: 2011 drängen nicht nur die Schüler der doppelten Abiturjahrgänge aus den Bundesländern Bayern und Niedersachsen an die Hochschulen, sondern auch junge Männer, die ursprünglich geplant hatten, den Wehrdienst zu absolvieren. Die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz, Margret Wintermantel, schlägt Alarm: Die Studenten dürften nicht in überfüllten Hörsälen durchs Studium gehetzt werden.

Bundesbildungsministerin Anette Schavan (CDU) drängt auf die Verschiebung der Aussetzung der Wehrpflicht, um die Lage nicht noch zu verschärfen. Ein Pflichtdienst-Aus im Sommer würde die Universitäten hoffnungslos zum folgenden Wintersemester überfordern, warnt ihr Bundesbildungsministerium.

Gerade hat das Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie bekannt gegeben, dass bis zum Jahr 2020 rund eine Millionen zusätzliche Studienplätze benötigt werden.„Fasst man die Zahlen zusammen, dann heißt der Bedarf von insgesamt 500.000 zusätzlichen Studienplätzen bis 2015, dass allein bis Mitte des Jahrzehnts fast doppelt so viele Plätze erforderlich sind, wie durch den Hochschulpakt bisher verabredet wurden“, erläutert der Direktor Dr. Dieter Dohmen.

Durch die Umstellung der Gymnasialzeit von neun auf acht Jahre strömen in den kommenden Jahren vermehrt Erstsemester an die Universitäten. Insgesamt zehn Bundesländer entlassen bis 2016 ihre doppelten Abiturjahrgänge. Nach Schätzungen der Kultusministerkonferenz werden dadurch bundesweit bis zum Jahr 2013 rund 500.000 Abiturienten in Betriebe und Hörsäle strömen – 18 Prozent mehr als im Jahr 2006, dem letzten ohne Doppeljahrgang.

„In dieser Lage rücken private Hochschulen und Universitäten zunehmend ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Sie haben ihre Studentenzahlen in Deutschland in den letzten vier Jahren auf 90.000 Studenten nahezu verdoppelt“, sagt die Geschäftsführerin des Bildungsberatungsunternehmens Addisco, Antje Bahrmann. Hinzu kommen Studierende aus Deutschland, die private Universitäten im Ausland besuchen. "Immer klarer werden die Vorteile einer privaten Hochschulausbildung: Kleine Studiengruppen, ausreichend Platz bei Seminaren und Vorlesungen, für alle vorhandene aktuelle Lehrmittel und Fachbücher, attraktive Studienorte, Möglichkeiten zu hochklassigen Praktika und: am Ende des Studiums exklusive Zugänge zu einem interessanten Job. Auch verzeichnen wir einen deutlichen Anstieg des Interesses von Studierenden, vor allem für international renommierte Hochschulen im Ausland. Hier erwarten wir für die kommenden Jahre ein überproportional starkes Wachstum.“

Kontakt:

Antje Bahrmann
030-46 7777 99-0
This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it
www.addisco.de

 

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